Was man nicht alles so beachten sollte, wenn man einen Blog betreibt! Ich habe mich heute mit einem Kollegen unterhalten, der ebenso WordPress einsetzt. Wir haben uns um das leidige Thema Pingback, Trackback und wie WordPress das anstellt unterhalten. Wir sind da leider nicht zu einem Schluss gekommen.

Ich habe mich nun hingesetzt und versucht das zu analysieren.

Erstmal zur Definition aus dem WordPress-Deutschland-Forum:

Pingback

Im Blog verlinkte Artikel in anderen Blogs werden automatisch benachrichtigt. Hat der verlinkte Blog Pings aktiviert, so erscheint dann ein Verweis auf deinen Artikel in seinen Kommentaren.

Trackback

Als Trackback wird eine Funktion bezeichnet, mit der Blogs Informationen über Verlinkungen in Form von Kommentaren durch einen automatischen Benachrichtigungsdienst untereinander austauschen können.

Technisch gesehen sind es beide XML-Schnittstellen und sonst ist der technische Unterschied mehr oder weniger nicht erwähnenswert. Es ist mehr die Bedeutung und was eventuell auf der Gegenseite ausgelöst wird. Ich habe nun eine Weile mal darüber gesessen und versucht mir meine eigene Definition mal zu Recht zu legen:

Pingback
Pingback’s sind einfache Benachrichtigungen. Ich schreibe einen Beitrag und verlinke in diesem Beitrag, einen Beitrag von einem anderen Autor, in einem anderen Blog – mehr nicht! Es ist eine automatische Funktion, die alle Links in meinem Beitrag „anpingt“. Dagegen kann man sich teilweise nicht wehren und WordPress geht da auch nicht ganz so schlau vor – aber dazu später mehr.

Trackback
In dem Fall muss ich als Autor aktiv werden und einen Trackback link, beim schreiben meines Beitrages, aktiv mit angeben! Heißt für mich, ich verweise explizit auf den anderen Beitrag und greife diesen auf, um eventuell eine Diskussion weiterzuführen oder nehme ihn als Grundlage für meinen Beitrag!

Das sollte für die Erklärung reichen. Nun zum, zuvor erwähnten, kleinen Problem von WordPress. Meiner Meinung nach ist es Schwachsinn, wenn ich mich selber „pingbacke“. Ich bin auf meinem eigenen Blog und muss nicht wissen, dass ich mich selbst verlinke…

Grundsätzlich kann man die Pingfunktion im WordPress Admin abstellen:

Optionen > Diskussion >> Grundeinstellungen für einen Artikel
Das Häkchen, unter dem Punkt „Versuche jedes verlinkte Weblog
vom Artikel zu benachrichtigen (verlangsamt das Veröffentlichen)“,
entfernen.

Nur dann ist es komplett für den gesamten Blog abgestellt – für den, der diese Funktion nutzen will, ist das keine Lösung. WordPress schreibt zwar selber „(Diese Einstellungen können für jeden Artikel individuell überschrieben werden.)“, aber ich kann das Häkchen beim erstellen des Beitrages leider nicht finden.

Wer suchet, der findet. Ich brauche etwas, was Pingbacks macht ABER möglichst nur zu externen Blogs nicht zu meinem eigenen. Die Lösung kommt von der „blogwaffe“ – Michael D. Adams!

» No Self Pings 0.2

Ich kann nur sagen, die Beschreibung ist Perfekt:
Keeps WordPress from sending pings to your own site.

Und es macht was es soll – danke!

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